Podiumsdiskussion im Friederich Funder Institut
 
"Übles Geschäftsmodell mit dem "Der Standard" 12 Millionen € Profit macht, wie es auch mies und erbärmlich sei, anonymen Usern ein Podium für Verleumdungen und Diffamierungen zu bieten". 
Mit diesen Vorwürfen, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen, sah sich die Vertreterin der lachsroten Wiener Tageszeitung konfrontiert bei einer Podiumsdiskussion des renommierten Friederich Funder Institutes.

 

 
 
 
 
 
 
 
Der Text der Ladung zu dieser am 29. April 2019 durchgeführten Veranstaltung zum Thema "Mit offenen Visier kämpfen - wollen wir eine Klarnamenpflicht ?" versprach ja eine angeregte Diskussion:

"Diskussionen im Internet werden oft beleidigend und provozieren mit persönlichen Angriffen, anstatt sachlich Argumente auszutauschen.

Die Öffentlichkeit ist zunehmend polarisiert und immer mehr Menschen wenden sich angeekelt von den Foren-Schmutzschleudern und gewerbsmäßigen Trollen ab. 
 
Die Bundesregierung plant daher die Einführung einer Klarnamenpflicht in Österreich, um die Persönlichkeitsrechte der Bürger auch im digitalen Datenmeer vor Verleumdungen zu schützen.

Für diese Regulierungsüberlegungen gibt es gute Argumente, aber auch einiges, was dagegen spricht. Das Funder Institut diskutiert daher mit namhaften Experten, wie die Meinungsfreiheit im Zeitalter von Social Media, Foren und Medien-Bots am besten gewährleistet bleiben kann?" .

Die Feststellung, dass man angesichts des traditionell hohem Niveaus von IFF-Veranstaltungen die eingangs zitierten Vorwürfe nicht in dieser Form erwarten konnte, darf keinesfalls als Kritik verstanden werden.

Ebensowenig ist als eine Kritik die Bemerkung gedacht, dass der die Vorwürfe erhebende >Verlagsinhaber Christian W. Muchna seine kritischen Worte vorzubringen sich nicht scheute, trotz oder weil er - seinen Worten nach - von "Österreichs besten Medienanwalt" Dr. Zanger, beraten werde.

Die Vorwürfe von Christian W. Muchna, durch sein Geschäftsmodell biete  "Der Standard" anonymen Usern die Gelegenheit "Leute verleumden und diffamieren zu können", wird man sowohl als Beobachter wie auch als Betroffener  der von dieser Zeitung losgetretenen Medienkampagnen ad 1,2,3 durchaus  zustimmen können.

1) Den Gesinnungsfreunden des aus der ehemaligen DDR behufs "Aufstellung eines umgefallenen Mistkübels auf dem Stefansplatz zur mitternächtlichen Stunde" nach Wien gereisten Josef S. bot "Der Standard" reichlich Platz für Posts unter der Gürtellinie.

2) Der rechtskräfig verurteilte Mistkübelaufsteller Josef S. hatte die Chuzpe durch die Rechtsfreundin der Tageszeitung "Der Standard", Advokatin Dr. Maria Windhager, eine Medienklage gegen den Verfasser eines Prozessberichtes zu erheben.

In Kenntnis, dass eine Münchner Versicherung für dieses vom ostdeutschen Aktivisten angestrebtem Medienverfahren den Betrag von 10.000 € zur Verfügung gestellt, wurde von Advokatin Dr. Maria Windhager ein Antrag auf Verfahrenshilfe für den (verurteilten) Mistkübelaufsteller eingebracht.

Dieser Antrag wurde zwar von hinlänglich bekannten Richter beim Straflandesgericht Wien Mag. Gerald Wagner bewilligt, jedoch dieser Medienprozess von Josef S. verloren.

3) Im Justiz-, Politik- und Medienskandal der Sonderklasse um die Ex-NAbg Sigi Maurer sind der vom Verleger Christian W. Muchna kritiserte "Der Standard", deren Rechtsvertreterin Dr. Maria Windhager und bestimmten Kreisen in Wien und Berlin zuzuordnende Aktivisten besonders engagiert.

Desweiteren sind in diese Causa involviert der bereits erwähnte Richter Mag. Gerald Wagner und ein  von Dr. Röggla geführter OLG Senat, der das erstgerichtliche Urteil gegen Sigi Maurer mit atemberaubender Begründung aufgehoben, wie die in Wien und  Berlin aktive  Dr. Petra Sußer auszuführen wußte.

Von OLG-Senatspräsident Röggla ist ferner bekannt, dass er einen Prozess gegen einen Straftäter führte, obwohl er (Röggla) laut Urteil des LG Krems Opfer dieses (Verbal)Verbrechers war - eine Art Selbstjustiz,  die es eigentlich nur in Totalitär- und Verbrecherstaaten geben sollte.  
 
Im Branchenblatt ExtraDienst (Herausgeber Christian W. Muchna) wird über die Podiumsdiskussion vom 29. März 2019 ( nach Rücksprache mit dem "besten Medienanwalt" ? )  etwas schaumgebremst berichtet.

Podiumsdiskussion: Mit offenem Visier kämpfen – wollen wir die Klarnamenpflicht?
29.04.2019, 18.30, FFI-Forum - Managementclub,1010 Wien

 
Panel:
Mag. Gerlinde Hinterleitner , Der Standard,                                                                  
Christian W. Mucha, Herausgeber von ExtraDienst,    
Mag. Anna-Maria Wallner, Die Presse,
Mag. Gerald Fleischmann, Bundeskanzleramt (abgesagt)  
Moderaton:
Mag. Eva Weissenberger, WKO Leitung des Data & Media Centers
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

Übles Geschäftsmodell einer Tageszeitung